Transport und Ankunft

Die Reiseagentur Dittrich aus Seester wurde vom Verein „Kinder von Tschernobyl“ mit dem Hin- und Rücktransport der Kinder und der drei Lehrerinnen beantragt. Die Agentur transportiert seit vielen Jahren Tschernobyl-Kinder nach Deutschland und hat moderne Reisebusse. Mit insgesamt drei Busfahrern wird sichergestellt, dass die vorgeschriebenen Lenk- und Ruhezeiten eingehalten werden. Die Kinder werden auf der Fahrt mit Speisen und Getränken versorgt.

Mit der Ankunft wird für Mittwoch, den 2. Juni 2009 in den frühen Abendstunden gerechnet. Es soll eine Telefonkette gebildet werden, damit alle Familien rechtzeitig benachrichtigt werden und ihre Gäste pünktlich bei der Ankunft in Empfang nehmen können. Die Lehrerin Irina benachrichtigt von unterwegs Roswitha Kacmaczyk über die voraussichtliche Ankunftszeit. Diese setzt die Telefonkette dann in Gang

Kleiderspenden

Die Projektgruppe sammelt Kleiderspenden mit gut erhaltener Kinderkleidung in den Größen 146 – 164. Die Kleidung soll bis zum 25.05.2010 bei Roswitha Kacmaczyk abgegeben werden, dort wird dann sortiert. Am 4. Juni findet im evangelischen Gemeindehaus ein Kleiderbasar statt, wo sich die Kinder Sachen aussuchen können

Essgewohnheiten der Kinder

Die Kinder sollen gesund mit viel Obst, Salat und Gemüse ernährt werden. Fleisch, Würstchen und Geflügel werden erfahrungsgemäß ebenso gerne gemocht wie auch Nudeln und Kartoffeln. Insgesamt gilt aber, dass die Kinder am ganz normalen Familienalltag teilnehmen.
Roswitha Kacmaczyk erzählt, dass die Firma MacDonalds in Slawgorod hoch im Kurs steht und alle Kinder dort unbedingt einmal hinmüssen, damit sie daheim nicht als Looser gelten. Sie bittet daher alle Gastfamilien, einen Besuch dort einzuplanen.

Tagesbetreuung und –verpflegung

Die drei Lehrerinnen bieten montags bis freitags von 8:00 bis 16:00 Uhr eine Kinderbetreuung im Dorfgemeinschaftshaus in Niederlibbach an. Sofern Kinder früher gebracht oder später abgeholt werden müssen, so wird dies auf jeden Fall nach Voranmeldung organisiert. Die drei Lehrerinnen sind in Niederlibbach bei der Familie Weiß untergebracht und daher vor Ort.
Die Tagesbetreuung ist ein Angebot, keine Verpflichtung und soll den Gasteltern eine Unterstützung sein. Umgekehrt können gerne auch einmal die Kinder der Gastfamilien an der Tagesbetreuung teilnehmen.

Die Kinder sollen möglichst viel Zeit im Freien verbringen. Die Projektgruppe hat schon diverse Angebote, wie die Kinder während ihres Aufenthaltes in der Tagesbetreuung unterhalten werden sollen (Besuch einer Imkerei, Bastelkurs, Malkurs, pädagogischer Waldspaziergang, Traktorausflug). Außerdem sollen alle Kinder an Ausflügen in den Opelzoo sowie das Taunus-Wunderland teilnehmen.

Es haben sich schon einige Niederlibbacher Familien angeboten, während der Tagesbetreuung für die Mittagsverpflegung der Kinder zu sorgen. Auch die Lehrerinnen möchten hier gerne für sorgen. Lediglich bei den Ganztagesausflügen sollten die Gastfamilien den Kindern ein Lunchpaket mitgeben.

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