Bolzplatz wird saniert

Er war schon sehr in die Jahre gekommen, der Bolzplatz in Niederlibbach. Schön gelegen ist er am Steinwald, doch die Zeit hat an ihm ihre Spuren hinterlassen. Die Spielfläche wurde zusehends unebener und die Unfallgefahr war nicht mehr zu verantworten.

So wurde die Sanierung des Bolzplatzes dann als eines der ersten Projekte im Rahmen der Dorferneuerung in Niederlibbach in Angriff genommen. Die Sommerferien wurden noch abgewartet, bevor mit den Arbeiten begonnen wurde. Die Stadt Taunusstein ließ die Fläche mit etlichen Tonnen Erde auffüllen und einebnen. Ortslandwirt Rainer Bietz musste den Platz noch zweimal mit der Kreiselegge bearbeiten, um den Boden für die Einsaat vorzubereiten. Dabei galt es immer das Wetter zu beobachten, denn durch den häufigen Regen traten immer wieder Verzögerungen ein. Da guter Mutterboden zu teuer geworden wäre, mussten die Niederlibbacher die Fläche von Steinen befreien. Insbesondere die künftigen Nutzer des Platzes waren beim Steinelesen gefordert, doch auch die Erwachsenen zeigten großen Einsatz.

Den gut vorbereiteten Boden konnte Willi Grund nach althergebrachter Sitte von Hand einsäen. Jetzt muss der neue Rasen nur noch gut anwachsen, damit im kommenden Jahr auf dem erneuerten Bolzplatz wieder gekickt werden kann. Die Freiwillige Feuerwehr Niederlibbach hat es übernommen, den Platz bei Trockenheit in den kommenden Wochen zu wässern. Da kann eigentlich nichts mehr schief gehen, meinte Ortsvorsteher Dieter Weiß. Er freut sich, dass mit diesem Gemeinschaftswerk die Gestaltung des künftigen Generationenparks in Niederlibbach, einem ehrgeizigen Projekt im Rahmen der Dorferneuerung, begonnen wurde. Die neuen Tore werden im Frühjahr gesetzt, rechtzeitig zur Einweihung des Platzes vor der neuen Spielzeit.

Die hintere Begrenzung des Platzes wurde als Crossstrecke hergerichtet. Damit wurde gleich ein weiterer Wunsch der Jugendlichen umgesetzt.