IronMan 19. August 2007 in Niederlibbach

Hier sehen Sie die Bilder vom IronMan 70.3 am 19. August 2007, dessen Radstrecke durch den Rheingau-Taunus auch durch Niederlibbach kam. Aus Niederlibbach nahmen 5 Athleten teil, Mathias Christmann, Bernhard Käsdorf, Stefan Ungethüm, Thomas Beutler und Frank Dorn. Im Dorf nahm man das zum Anlass, ein Stimmungsnest einzurichten. Susanne und Markus Müller vom Traditionsgasthaus "Zum Schützenhof" luden zum Frühschoppen mit Bayerischen Spezialitäten ein. Und viele, viele kamen. Es war ein ganz toller Tag, für die erfolgreichen Teilnehmer aber auch für die Fans und Zuschauer an der Strecke. Schauen Sie sich die Bilder, sie vermitteln etwas von der Stimmung des Tages.

Hier sind die Ergebnisse der Niederlibbacher Teilnehmer, nicht nur für die Statistiker:

Mathias Christmann, Startnummer 733 - Gesamtzeit 5 Std. 8 Minuten, Plazierung in der Altersklasse: 41, Gesamtplazierung: 190.
Thomas Beutler, Nr. 1113 - 5 Std. 52 Min., Altersklasse 129, Gesamtplazierung 616.
Bernhard Käsdorf, Nr. 1223 - 6 Std. 01 Min., Altersklasse 150, Gesamtplazierung 705.
Stefan Ungethüm, Nr. 979 - 6 Std. 13 Min., Altersklasse 202, Gesamtplazierung 796.
Frank Dorn, Nr. 186 - 6 Std. 24 Min., Altersklasse 96, Gesamtplazierung 870.

Sie alle leisteten hervorragendes und haben durchgehalten bis in das Ziel am Wiesbadener Kurhaus. Dort wurden Sie von 20.000 Fans gefeiert! Weitere Berichte, auch der Niederlibbacher Teilnehmer, folgen noch an dieser Stelle.

Die offzielle Seite des Veranstalters finden Sie unter: http://www.ironman703.de/ Dort gibt es die Startlisten, die Ergebnisse und vieles mehr.

Die Athletenberichte folgen nach den Bildern.

Athletenberichte

Von Stefan Ungethüm

Alles begann im Februar, als ich von einem Kollegen die Mitteilung bekam, dass der IronMan 70.3 in Wiesbaden stattfinden soll. Nachdem ich mir die Radstrecke näher angeschaut habe, stand für mich fest, dass man als Niederlibbacher Triathlet an dieser Veranstaltung nicht vorbeikommt.

Mit etwas Training (ca. 6 Stunden die Woche) sollte das machbar sein. Da ich bis jetzt nur die olympische Distanz absolviert hatte, wusste ich nicht genau, was mich erwartet, aber wenigstens bin ich vorher 2x einen Halbmarathon gelaufen. Ankommen war das Ziel. Vorgenommen hatte ich mir eine Zeit zwischen 6:30 und 7:00 h. Der Tag des Rennens begann dann mit super Wetter und herrlicher Stimmung im Schiersteiner Hafen. Nach gemütlichem Schwimmen im hinteren Drittel der Altersgruppe war ich dann sehr überrascht, dass schon nach ca. 1500 m schwimmen die ersten Gelbkappen (aus der Altersgruppe M40, die 10 Min. nach mir gestartet sind) an mir vorbeischwammen. Ohne in Hektik zu verfallen verließ ich dann nach 44 Min. unter großer Anfeuerung der Zuschauer den Hafen und machte mich dann auf die Radstrecke, welches eigentlich der schönste Teil des Wettkampfes war. Als „Eingeborener“ hat man die Vorteile, dass man a) die Strecke kennt und sich damit die Kräfte einteilen kann und b) fast in jedem Ort und an jeder Steigung jemanden am Straßenrand kennt. Die Stimmung an der Radstrecke und insbesondere in Niederlibbach und Oberlibbach war bombastisch, so dass die Kilometer nur so dahinflogen. Die Platte runter mit über 90 km/h auf der linken Spur macht natürlich auch Spaß. Auf der Laufstrecke konnte ich dank der guten Krafteinteilung mein gemütliches Tempo durchlaufen, wobei natürlich auch dort die ausdauernden Zuschauer eine Hilfe waren. Glücklich und gut gelaunt durfte ich dann nach 6:13 Stunden den Zielbogen durchlaufen. Es hat einen Riesen Spaß gemacht. Ein ganz dickes Lob an die Zuschauer (gerade an der Radstrecke, die die Radfahrer teilweise nur für Sekundenbruchteile sahen), die wirklich ausdauernd und enthusiastisch jeden anfeuerten und sich auch bereitwillig anfeuern ließen. Und noch ein genauso dickes Lob an alle Helfer, die immer freundlich und hilfsbereit waren und in jeder Situation geholfen haben und auch Zeit zum Anfeuern fanden. Und die Organisation war allererste Sahne. Von den Unterlagen über die Wechselzonen, Absperrungen, Verpflegungspunkten war alles toll organisiert. Ich hoffe, dass der IronMan 70.3 im nächsten Jahr wieder hier stattfinden wird – dann bin ich wieder dabei …