Gemeinsam Gerätehaus gebaut

Feuerwehr Niederlibbach kann nach zwei Jahren Bauzeit Anbau einweihen


Vorbildliches Gemeinschaftswerk: In Niederlibbach wurde der Anbau des Feuerwehrgerätehauses eingeweiht (in der Bildmitte Wehrführer Horst Hieß, Bürgermeister Michael Hofnagel und Stadtverordnetenvorsteher Gerhard Wittmeyer).RMB/Wolfgang Kühner

Vom 21.11.2007
 
Von

Elena Häffner

NIEDERLIBBACH Nach über zwei Jahren Arbeit wurde der Anbau des Feuerwehrgerätehauses in Niederlibbach fertiggestellt. Dies wurde jetzt mit der offiziellen Einweihung dokumentiert.

Im Taunussteiner Stadtteil Niederlibbach wird ehrenamtliche Arbeit groß geschrieben. Das zeigte sich am Volkstrauertag bei der Gedenkfeier auf dem neu gestalteten Platz am Ehrenmal. Und auch beim Anbau an der Niederlibbacher Feuerwache wurden alle Arbeiten von Mitgliedern der Feuerwehr in ihrer Freizeit übernommen, finanziert wurde das im Bauvolumen deutlich größere Projekt von der Stadt. "Eine solche Aktion ist bis jetzt einmalig in Taunusstein", lautete denn auch das Lob aus dem Rathaus. 2988 Stunden ehrenamtliche Arbeit stecken in den Mauern des neuen Feuerwehrgerätehauses.

Bis auf den Dachstuhl, bei dessen Errichtung die Arbeiter doch auf professionelle Hilfe angewiesen waren, wurde alles, von der Planung bis hin zu den Bauarbeiten, in Eigenleistung der freiwilligen Feuerwehr erbracht. "Laut fachlicher Begutachtung konnte an keiner der von uns ausgeführten Arbeiten irgendwelche Mängel festgestellt werden", berichtete Stadtbrandinspektor Peter Till stolz. Auch Bürgermeister Michael Hofnagel zeigte sich beeindruckt: "Ich denke das hier ist der Beweis in Stein und Beton, was man alles erreichen kann, wenn man an einem Strang zieht." Für die Materialkosten von 43000 Euro kam die Stadt zwar auf, abgenommen wurde ihr die Arbeit aber von der Feuerwehr. "Mit dem Ergebnis kann man mehr als zufrieden sein", sagte Hofnagel und lud andere Stadtteile zur Nachahmung ein. "Von solchen Aktionen profitieren sowohl das Dorf als auch die Stadt". Gefeiert wurde die Fertigstellung des Projektes jetzt mit allen Mitgliedern und Freunden der Feuerwehr im Festzelt neben dem Gerätehaus. "Das haben wir uns nach über zwei Jahren Arbeit auch verdient", freute sich Till schon auf die Belohnung für all die Mühen.

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