Die Offizielle Einweihung des Anbaues an das Feuerwehrgerätehaus erfolgte am
17. November 2007

Zahlreiche Ehrengäste konnte Wehrführer Horst Hieß zur Einweihung des Anbaus an das Spritzenhaus begrüßen. Die Mitglieder der Feuerwehr haben in ihrer Freizeit insgesamt 2.988 Stunden Eigenleistung erbracht, ein in Taunusstein einmaliges Projekt. Begonnen wurde am 02.04.2004 und die Inbetriebnahme konnte am 15.08.2006 erfolgen. Horst Hieß bedankte sich bei allen Helfern, sein besonderer Dank galt Christine Bobak und Conny Gläser, die das Team während der Bauzeit immer wieder mit Essen bestens versorgt haben.

Alle Arbeiten der einzelnen Gewerke wurden selbst ausgeführt, angefangen vom Abriss des alten Wiegehäuschens, den Beton- und Maurerarbeiten, Elektroarbeiten, Türen und Fenster gesetzt bis hin zur Außenfassade. Lediglich der Dachstuhl wurde von einer Fremdfirma erreichtet, betonte Horst Hieß. Die Normen für Unfallschutz und Arbeitssicherheit sind eingehalten. Das Feuerwehrgerätehaus mit dem Anbau ermöglicht eine gute Ausbildung, ordnungsgemäße Unterbringung der Ausrüstung, der Schutzkleidung und des Einsatzfahrzeuges und stellt eine Bereicherung des Ortsbildes dar.

Damit beliefen sich die Baukosten für die Stadt Taunusstein nur noch auf 43.000 Euro, wofür sich Bürgermeister Michael Hofnagel ausdrücklich bedankte. Das sei praktiziertes Ehrenamt, meinte Hofnagel. Glückwünsche überbrachten ebenfalls Stadtbrandinspektor Till, die Vorsitzende des Turnvereins Irmtraud Martin, Ortsvorsteher Dieter Weiß sowie Pfarrer Dr. Jürgen Noack. Dabei wurde neben der Leistung für die Baumaßnahme auch das Engagement der Freiwilligen Feuerwehr in Niederlibbach für das Leben im Dorf herausgestellt. Die Feuerwehr ist eine der tragenden Säulen des Lebens im Dorf und für uns in Niederlibbach unverzichtbar, meinte Dieter Weiß.