Turn- und Sportverein

Im Frühjahr 1978 nahm eine Idee Gestalt an. Einige unternehmenslustige Damen unseres Ortes, Edeltraud Christmann, Rosemarie Albus, Margret Massing, Sigrid Bach, Monika Müller sowie Inge Müller dachten sich, es müsse doch auch -oder gerade- in einem so kleinen Ort wie Niederlibbach möglich sein, sich sportlich zu betätigen. Interessentinnen waren schnell gefunden und so wurde am 16.05.1978 der TV-Niederlibbach als Verein eingetragen. Der Turnverein bildet neben der Freiwilligen Feuerwehr und dem Verein „Unser Dorf“ einen der Eckpfeiler im Dorfgeschehen.

Zu Beginn gab es nur eine Gymnastikgruppe, bei der sich Rosemarie Albus, Edeltraud Christmann und Elke Koch als Übungsleiterinnen abwechselten. 1979 kam die Kinderturngruppe hinzu, die von Inge Müller geleitet wurde. 1983 merkte man, dass die Interessen der Turnerinnen in Zeiten von Aerobic und Jazztanz sehr unterschiedlich waren und man entschloss sich, die Turngruppe zu teilen. Inge Müller betreut heute die sogenannte "Dienstagsgruppe". Die Damengymnastik für das "ältere Semester" findet einmal wöchentlich statt. Die zweite Damen-Turngruppe trifft sich jeden Donnerstag. Unterstützt wird Irmtraud Martin bei der Übungsleitung von Marion Krämer. Auf dem Programm stehen Gymnastik und Fitness. Die Walking-Gruppe, die seit einigen Jahren das Vereinsprogramm bereichert, trifft sich jeden Montag und Donnerstag.

Für das Kinderturnen zeichnen Daniela Menz und Denise Bartsch unter Mithilfe von Andrea Behring verantwortlich. Der Beitrag, den die Jüngsten zur Kappensitzung 2009 einstudiert hatten zeigt, dass sich das Engagement der Übungsleiterinnen gelohnt hat. Ebenso zum Programm des Turnvereins gehören eine jährliche Wanderung sowie der Martinsumzug, der nicht nur für die Kinder des Dorfes zur festen Einrichtung geworden ist. Damit die Kappensitzung des Vereins stattfinden kann, bedarf es der Mithilfe aller Vereinsmitglieder. Die Sitzung ist jedoch ein vereinsübergreifendes Ereignis, bei dem sich seit Jahren auch viele Akteure engagieren, die nicht zum Verein gehören. Die vielen Probestunden der Aktiven sowie die unzähligen Bemühungen der Helfer im Hintergrund sind Grundlage für eine immer wieder gelungene Kappensitzung.