Seniorenweihnachtsfeier 2009

Gut besucht war das Dorfgemeinschaftshaus in Niederlibbach, als Ortsvorsteher Dieter Weiß die Seniorinnen und Senioren zur traditionellen Weihnachtsfeier begrüßen konnte. Er ermunterte die Senioren, sich aktiv in der laufenden Dorferneuerung in Niederlibbach zu beteiligen. Ein wichtiges Thema in dem über 9 Jahre laufenden Prozess werde es sein, die Wohnqualität des Dorfes für ältere Menschen zu erhalten und bei Fragen der Infrastruktur und der Versorgung zu verbessern. Bürgermeister Michael Hofnagel, der mit Stadtverordnetenvorsteher Gerhard Wittmeyer zu den Senioren nach Niederlibbach gekommen war, dankte dem Ortsbeirat für die Ausrichtung der Veranstaltung. Die rege Teilnahme der Senioren an der Veranstaltung sei ein Beweis für das aktive Miteinander in dem Taunussteiner Stadtteil.

Dank zahlreicher selbstgebackener Kuchen, die aus dem Ort gespendet wurden, war es nicht einfach, sich am Kuchenbüffet zu entscheiden. Im Anschluss konnte Ortsvorsteher Weiß eine Überraschung ankündigen, die sich Kurt Schäfer für die Senioren ausgedacht hatte. Der Männerchor „Pro Musica“, in dem er selbst aktiv ist, erschien für einen vorweihnachtlichen Auftritt. Begeistert waren die Senioren und zeigten dies durch lang anhaltenden Beifall. Was dann folgte, konnte zwar gesanglich in keiner Weise mit „Pro Musica“ konkurrieren, erfreute die Senioren aber dennoch. Die Spitzen der Stadt Taunusstein, Hofnagel und Wittmeyer sangen gemeinsam mit den Mitgliedern des Ortsbeirates Niederlibbach Weihnachtslieder. Begleitet wurden Sie dabei von Pfarrer Dr. Jürgen Noack mit der Gitarre. Bei dieser „Harmonie“ zwischen der Stadtverwaltung und dem Ortsbeirat, begleitet von der evangelischen Kirche, müsse einem um die Zukunft des Ortes nicht bange sein, meinte Ortsvorsteher Weiß nach dem gemeinsamen Auftritt.

Nach weiteren Weihnachtsliedern, einer Weihnachtsgeschichte von Pfarrer Noack, vielen netten Gesprächen und dem gemeinsamen Abendessen war noch der „Lebendige Adventskalender“ zu Gast. „Es war ein wirklich gelungener Nachmittag und früher Abend“, meinte Heide Hagedorn. „Wir haben die Stunden genossen und fühlten uns rundum wohl. Es war alles so liebevoll eingedeckt und wir "tütelichen" Alten wurden so richtig verwöhnt.